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9.Tag: Montag, 07.11.

Treesome Spendenübergabe

Station 20: Pressekonferenz in Koblenz im Dreikönigenhaus

8.Tag: Samstag, 05.11.






Station 19: Auf der BUND-Bundesversammlung in Bad Godesberg


Nördlichste und zugleich politischste Station war die dreitägige
BUND-Bundesversammlung, die wir zu zweit besuchten und uns an einer
Fotoaktion beteiligten zum Kohleausstieg und Klimagipfel. Zahlreiche
Anträge und breite Diskussionen behandelten das Thema. Umweltminister
Remmel NRW und die Delegierten wiesen wir mit einem großen Plakat auf die
tödlichen Folgen hin, wenn der Ausstieg aus den Fossilen weiter verzögert
wird.

7. Tag: Freitag, 04.11.








Station 18: Remagen bei Firma Kumpan Electric

Nachdem wir einige Mitstreiter vom Solarverein Goldene Meile in Sinzig am Bahnhof und an der Kirche in Kripp aufgesammelt haben, ging es zur Firma Kumpan Electric. Unter Beisein des Remagener Beigeordneten Herrn Plewa stellte Herr Heinrich von der Firma Kumpan seinen Betrieb vor. Dieser stellt E-Roller im Retro-Style her. Ein Akku eines E-Rollers fährt bis zu 50 km; drei Stück sind einbaubar und einzeln an der Steckdose aufladbar.

E-Roller spielen eine wichtige Rolle in der E-mobilen Zukunft: Sie sind leise, produzieren kein CO2 und nehmen nicht viel Platz weg.

6.Tag: Donnerstag, 03.11.









Station 17: Johannes-Gymnasium Lahnstein


Zurück im Rheintal, endlich wieder Flachetappen. Ziel war das ökologisch sehr engagierte Johannes-Gymnasium in Lahnstein. Seit vielen Jahren gibt es dort ein PV-Projekt. Beneidenswert auch der große Schulgarten mit Streuobst, Bienen, Gemüsen und allerlei Federvieh - Natur zum Anpacken. Der BUND Rhein-Lahn hatte die E-Mobilität in den Mittelpunkt gestellt, mit Unterstützung von Laufrad, Höhenwind und Privaten gab es E-Räder und -Autos zum Ausprobieren, einen halben Vormittag lang. Das E-Mountainbike forderte so manchen Jugendlichen heraus, die älteren Schüler und manche Lehrer drehten Proberunden mit verschiedenen Autos. Zahlreiche, hochinteressante Diskussionen über die Verkehrswende, den Klimaschutz, den Konsum usw. fanden auf dem Schulhof statt, und etwas Zeit blieb auch zur Besichtigung des Schulgartens und zur Verabredung von Folgetreffen. Etwas improvisiert, aber eine riesige Resonanz.

5. Tag: Mittwoch, 02.11.




Station 15 Zwischenbilanz und Pressekonferenz in Hachenburg

Nach der Hälfte der Tour Zeit für eine Zwischenbilanz, auch mit dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde Hachenburg, Herrn Kempf und Pressebeteiligung: 14 sehr unterschiedliche Stationen wurden angefahren, mehr als 150 Menschen wurden erreicht und bereits 435 € Spenden für unsere beiden Hilfsprojekte konnten wir einwerben. Wir konnten interessante Projekte hautnah kennenlernen, die den Klimaschutz voranbringen, ebenso engagierte Menschen und Gruppen und wir formulierten Forderungen zur nationalen und kommunalen Klimapolitik und diskutierten über die Prioritäten unserer Arbeit.


Station 16 – Firma Mann in Langenbach


Zum höchsten Punkt der Tour – in der Nähe des Stegskopfs. Mit dabei waren die hochinteressierten jungen Klimareporter der Grundschule Koblenz-Moselweiß, die per E-Autos anreisten. Mit viel pädagogischem Geschick zeigte Markus Mann sein Pelletwerk, das gerade baulich erweitert wird und erläuterte seine übrigen Geschäftsfelder im Energiebereich.  Ob im Interview mit den Nachwuchs-Klimaschützern, bei der Demonstration einer historischen Werkstatt oder bei wirtschafts- und energiepolitischen Diskussionen zum gemütlichen Ausklang – ein rundum beeindruckender Auftritt des innovativen Unternehmers.

4. Tag: Dienstag, 01.11.








Station 10 - Verbandsgemeindewerke Hachenburg

Nach einigen Problemen mit der "CO2-freien" Anfahrt aus Koblenz (Aufladung des E-Mobils scheiterte) trafen sich einige Koblenzer Aktive mit Ebensolchen aus dem Oberen Westerwald und Altenkirchen bei der Verbandsgemeinde Hachenburg. Herr Schubert und Herr Dörner von den Verbandsgemeindewerken, die an dem Feiertag ihre Freizeit opferten, stellten ihre innovativen Energieprojekte in einem Überblick vor.


Station 11 - Nahwärmenetz Hachenburg


Die erste Station vor Ort war das mit Hackschnitzeln befeuerte Blockheizkraftwerk. Es beliefert die größeren Gebäude der Stadt (Krankenhaus, Schloss, Sporthalle, Schulen) über ein Nahwärmenetz mit Wärme. Einzelne Privathäuser werden nach Möglichkeit angeschlossen.


 

Station 12 - Freiflächen-PV-Anlage Hachenburg


Die EVM-Tochter Naturstrom Rheinland-Pfalz erzeugt über die Freiflächen-PV-Anlage gut 8 MWpeak. Die VG wird in Kürze zu einem kleinen Anteil Miteigentümer. Diskussionen gab es über die Umnutzung der Weidefläche für die Energiegewinnung.



Station 13 - Kläranlage Hachenburg


Die Kläranlage ist seit Jahrzehnten Vorzeigeprojekt im WW. Ein neuer Faulturm erzeugt Methan, das in ein Blockheizkraftwerk einspeist. Hier ist auch eine kleine Pilotanlage mit Brennstoffzelle installiert - mit diversen Problemen. "Nebenbei" gab es durch Karl-Heinz Groß auch eine Führung über die Funktionsweise einer Kläranlage.



Station 14 - Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde Hachenburg


Werkleiter Dörner stellte die wesentlichen Eckpunkte des zur Beschlussfassung anstehenden Klimaschutzkonzeptes der VG vor, erarbeitet von der Transferstelle Bingen. Dieses ist von den uns bekannten in der Region das bisher konkreteste und betont die hevorgehobene Rolle eines Klimamanagementes und Controllings. Beim Thema Verkehrswende bleibt es wie überall hinter den Klimaerfordernissen weit zurück. Eine engagierte Diskussion über den Klimaschutz, die Rolle der Windkraft und den Naturschutz schloss sich an.

3. Tag: Montag, 31.10.










Station 8 - Firma BAUKO-SOLAR in Anhausen

Nach den Flachetappen im Rheintal ging es nun auch mithilfe des Elektro-Renaults in die Berge. In Anhausen erläuterte Jörg Wagenknecht 40 Schülern der Realschule plus Dierdorf wie Solaranlagen funktionieren und gebaut werden und was sein Betrieb so alles leistet. Im Gespräch des Bündnis mit den jungen Menschen über die Klimaproblematik sprang so mancher Funke der Erkenntnis - in beide Richtungen: "Warum reden wir nur? Der Beamer läuft noch, völlig unnötig", so ein Schüler.

 

Station 9 - Biogasanlage der Energiegenossenschaft Anhausen

Der goldene Oktober zeigte noch einmal seine ganze Pracht - ein Spaziergang führte uns mit einer der Schulklassen zur Biogasanlage, die die Genossenschadt zusammen mit dem Verein zur Förderung Erneuerbarer Energie VFE Anhausen-Meinborn vorstellte. Die Technik wurde greifbar und beeindruckte: Über 6 Kilowatt werden dauerhaft ins Netz eingespeist. Die Wärme trocknet angelieferten Klärschlamm, was weiteren Ertrag bringt. Umliegende Landwirte liefern die Grundstoffe der Methanerzeugung: Maissilage, Mist, Gülle und weitere Biomasse. Die biogenen Reststoffe ersetzen teuren Mineraldünger und erhalten den Humus.

2. Tag: Sonntag, 30.10.










Station 5 – Weltladen Koblenz
Ein faires und klimafreundliches Frühstück lockte in den Weltladen
Koblenz. Mit dabei auch Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann-Göttig.
Mit ihm diskutierten die Aktiven Probleme des kommunalen
Klimaschutzes, insbesondere der Verkehrspolitik. Auch die
Globalisierung und die ökosoziale Beschaffung waren Themen.


Station 6 – Mit der Neuen Energie Bendorf auf dem Niederwerth
Die rührige Energiegenossenschaft Neue Energie Bendorf stellt ihre Arbeit
im alten Wasserwerk Niederwerth vor. Besonders innovativ wird ist das
Laufwasserkraftwerk am nahegelegenen Rheinufer. Ab Frühjahr 2017 werden
hier 10 Turbinen dauerhaft und naturschonend Strom für ca. 45 Haushalte
sorgen.


Station 7 – Bildungsstätte Haus Wasserburg
Bei Kaffee und Kuchen bildete der Besuch der Wasserburg Vallendar den
sonntäglichen Abschluss. Die Bildungsstätte ist auch mit Germanwatch
vernetzt. Keine leicht verdauliche Kost für die Teilnehmer war die
Präsentation der Bildungskonzepte zur Nachhaltigkeit durch Melanie Gehenzig
und die Lesung von Helmut Gelhard von der Kath. Arbeitnehmer-Bewegung
Mülhofen-Engers zur kirchlichen Globalisierungs- und Kapitalismuskritik.
Nico Beckerts Rohstoff-Quiz brachte den Spaßfaktor, aber auch
Nachdenklichkeit ein.

1. Tag: Samstag, 29.10.








Station 1 – Neuwied
Mit einer gut besuchten Auftaktkundgebung auf dem sonnigen Luisenplatz
Neuwied startete die Klimatour sehr verheißungsvoll. Zahlreiche
Gruppierungen beteiligten sich mit Infoständen und politischen
Wortbeiträgen. Schirmherr war der Beigeordnete der Stadt Neuwied, Herr
Mang.

Video von der Auftaktveranstaltung.


Unterwegs
Achim Theisen von der Arge Nette erläuterte die Naturschutzprobleme an der
Nette und berichtete von der Arbeit der Naturschutzgruppe.


Station 2 – Kettig
Auf der Elmar-Hillesheim-Wiese nahe Kettig stellte der Vorsitzende der
Naturfreunde Kettig die vielfältige Arbeit der Ortsgruppe vor. Diese
beinhaltet auch ein hohes Maß an sozialem Engagement, etwa für geflüchtete
oder behinderte Menschen. Mit leckerer Kürbissuppe und Apfelsaft schöpfte
die Radfahrgruppe neue Energie.


Station 3 – AKW Mülheim-Kärlich
Besuch bei der Energie-Dinosaurier-Technik: Das 1988 von der
Anti-Atom-Bewegung stillgelegte Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich. Bekanntlich
ein Schwarzbau des RWE auf einem Vulkanschlot. Heute begleitet die
Bürgerinitiative kritisch den Rückbau der Anlage. Die Redner/innen wiesen
auf die Atommüllproblematik hin und warnten vor einer weiteren
Laufzeitverlängerung aus angeblichen Klimaschutzgründen.


Station 4 – Koblenz, Herz-Jesu-Kirche
Die SPD-Landtagsabgeordnete Frau Dr. Köbberling mit ihrem Elektro-Flitzer
besucht die Tagesabschluss-Kundgebung vor der Herz-Jesu-Kirche Koblenz.
Bereits 45 km in manchen Beinen!



Hier der Flyer für die CO2-freie Klimatour.

Die regionale Klimatour geht in die Verlängerung! Hier die weitere Termine.

CO2-frei unterwegs für Klimagerechtigkeit und Fukushima-Hilfe



Do, 03.11.2016
10:15 – Lahnstein, Johannes-Gymnasium: Besichtigung der  Klima-  und  Naturschutzprojekte  der  Schule, Energiewende + E-Mobilität, Vorstellung von E-Mobilen in Kooperation mit Fa. Laufrad u.a.
13:00 - Rückfahrt nach Koblenz usw.

Fr, 04.11.2016
(Zuganfahrt ab Koblenz Hbf 14:16 Uhr, an Bhf Sinzig 14:39)
15:00 - Kripp, Treffpunkt Dorfmitte, Fahrt nach Remagen
15:30 – Remagen: Besichtigung E-Roller-Fabrik Kumpan
17:00 – Rückfahrt/Weiterfahrt

Sa, 05.11.2016
08:30 - Bonn-Bad Godesberg, Gustav-Stresemann-Institut: Teilnahme  an  der  BUND-Bundesversammlung  mit Klimaaktion

Mo, 07.11.2016
18:00 – Koblenz, Dreikönigenhaus, ISSO|lab/Görlitz-Stiftung: Abschlussveranstaltung mit Pressekonferenz



Das Bündnis


















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Termine

Regionale Klimatour Mittelrhein-Westerwald 2.0 kommt bald!

Das haben wir erreicht:

  • 505 Menschen
  • 300 CO2-freie Kilometer
  • 1550 € Spendengelder für Fukushima/Tansania

Wir danken der Firma Renault-Schilling aus Koblenz für die kostenfreie Bereitstellung mehrerer Elektro-Fahrzeuge.

Ihre Spende hilft.

Spendenkonto des Bündnis Klimaschutz Mittelrhein (Sonderkonto des BUND Koblenz):

Inhaber: BUND Koblenz

IBAN: DE73 5705 0120 0000 1827 82

Stichwort: Spende Klimagerechtigkeit Fukushima-Hilfe


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